Do

17

Sep

2020

Morgens Mitte September in Bodman

 

Rußpartikel der Brände  an der amerikanischen Westküste sind um den Globus bis nach Deutschland gelangt und haben hierzulande den Himmel milchig erscheinen lassen. Kurioserweise sorgten die verheerenden Brände über Deutschland am vergangenen Wochenende - und dem darauffolgenden Montag - auch für besonders farbenprächtige Sonnenauf- und -untergänge.

 

Dies liegt an den ganz feinen Rußpartikeln in etwa zehn Kilometern Höhe, die von dem Rauch der Brände bis nach Europa gezogen sind“, erklärte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes DWD in Offenbach am Mittwoch. Der Himmel habe an diesen Tagen milchig und gelblich gewirkt.

 

Mittlerweile gibt es diesen Effekt laut DWD nicht mehr, weil sich die Windverhältnisse geändert hätten und keine größeren Konzentrationen an Rußpartikeln mehr von Kalifornien nach Deutschland getrieben würden. Nach Auskunft des Copernicus-Atmosphärenüberwachungsdienstes wurden bei den Bränden 30,3 Megatonnen Kohlenstoff ausgestoßen.

 

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Sa

29

Aug

2020

Ausflug ins Wurzacher Ried

 

Vergangenen Mittwoch bei extremer Föhnlage und Sturmböen von 60-70 km/h im Wurzacher Ried gewesen! Entspanntes Wandern geht anders ;-)))

 

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Di

25

Aug

2020

Ende August im Pfrunger-Burgweiler Ried

 

Vergangenen Sonntag - Gott sei Dank wieder bei moderaten Temperaturen - im Pfrunger-Burgweiler Ried gewandert.

 

Unser erstes Ziel war der Parkplatz beim Grenzsteinmuseum - von hier aus starteten wir die Bannwaldrunde (ca. 6,9 km).

Im Anschluss ging es weiter nach Wilhelmsdorf zum Naturschutzzentrum - hier folgten wir, teilweise auf Bohlenwegen, dem Riedlehrpfad Nr. 2 durch das Moor (4,0 km).

 

Mit dem Schlimmsten rechnend und deshalb gut mit "Autan" eingeduftet, musste ich zu meiner großen Erleichterung feststelllen, dass die "geflügelten Vampire" dieses Jahr wohl keine so guten Brutbedingungen gehabt hatten - zumindest wurden wir nicht zum Ziel schmerzhafter Blutsauger-Attacken ;-)))

 

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Sa

25

Jul

2020

Der Donnerstagmorgen auf der Höri in Moos und Iznang

 

Nachdem am Mittwochabend ein kräftiger Gewitterschauer über die Höri hinweggezogen war, bestand die Hoffnung am darauffolgenden Morgen auf leichte Nebelbildung über dem Radolfzeller Aachried und dem See.

Gegen 5:30h in Moos angekommen, waren die Blässhühner, Enten und Rostgänse eher zu hören als zu sehen!

Nach einiger Zeit lichtete sich der Nebel zumindest soweit, dass man die Sonne langsam zu Gesicht bekam ;-)

Bei der Weiterfahrt nach Iznang musste ich feststellen, dass sich der Nebel nach kurzfristiger Aufhellung nochmals verdichtete.

 

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Mo

06

Jul

2020

Tagesausflug zum Federsee nach Bad Buchau

 

Für alle, die den Federsee nicht kennen:

 

Der Federsee bei Bad Buchau in Oberschwaben (Landkreis Biberach) ist mit einer Fläche von 1,4 km² der zweitgrößte See in

Baden-Württemberg. Er liegt inmitten des mit 33 km² größten zusammenhängenden Moorgebietes Südwestdeutschlands und ist mit ihm der Rest eines einst sehr viel größeren, etwa 50 km² bedeckenden nacheiszeitlichen Sees. Dieser Komplex aus See und Moor stellt heute den Kern des geologischen Federseebeckens dar, das nach Renaturierungsmaßnahmen inzwischen mit seinen früheren Ufern und Inseln eine überragende natur- und kulturhistorische Bedeutung besitzt.

 

Als typischer Flachsee ist der Federsee Lebensraum für viele an warme, nährstoffreiche Gewässer angepasste Arten. Aufgrund seiner geringen Tiefe gelangt das Sonnenlicht bis auf den Boden, so dass sich eine üppige Wasservegetation entwickeln kann. Die Ufer sind durch Buchten reich gegliedert und daher begehrte Brutreviere für Vögel und Fische. Durch das Mosaik an verschiedensten, eng verzahnten Lebensräumen findet so eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten geeignete Bedingungen am Federsee. (Genannt sind hier vor allem am oder im Wasser bzw. in Mooren oder entsprechenden Feuchtgebieten lebende Arten.)

 

Und hier noch einige wissenswerte Fakten über den Federseesteg:

 

Der Steg wurde erstmals im Jahr 1911 erbaut und seither vier Mal komplett erneuert. Die letzte Erneuerung fand 2010 und 2011 statt. Der Bau des Stegs kann nur im Winter bei strengem Frost erfolgen, da nur dann der ansonsten weiche Moorboden mit Baumaschinen befahrbar ist.

  • Länge: 1.486 m
  • Erbaut: Erstmals 1911, erneuert 1949,1961-65, 1983-85 und 2010/11

Materialbedarf:

  • 1.091 Eichenpfähle mit einer Länge von je 7-14 m
    (dies ergibt eine Strecke von 12km)
  • 475 m³ Eichenholz für Geländer, Belag, Schutzhütte und Aussichtsturm
  • 97.200 Edelstahlschrauben
  • 45.200 Edelstahlnägel

 

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Sa

04

Jul

2020

Wanderung im Wurzacher Ried

 

Das Wurzacher Ried ist eines der größten Naturschutzgebiete und eines der bedeutendsten Moorgebiete Süddeutschlands. Von der EU wurde es als europäisches Vogelschutz- und FFH-Gebiet („Natura 2000“) mit einer Prämie ausgezeichnet. Das Moorgebiet liegt nördlich der Gemeinde Bad Wurzach in Baden Württemberg.

 

Die Moorfläche bildet ein sich von Nordost nach Südwest erstreckendes, unregelmäßiges Viereck von ungefähr 8 × 4 Kilometer, insgesamt ca. 18 km². Es lassen sich im Wesentlichen drei Abschnitte unterscheiden:

  • Der Großteil des „Haidgauer Rieds“ (auch Haidgauer Hochmoorschild genannt) und größtenteils auch das östliche, „Alberser Ried“ bilden den weithin noch unberührten Kernbereich des Hochmoors ( Regenmoor).
  • Die Fließ- und Grundgewässerbereiche bilden Niedermoorbereiche. Hier schlängeln sich die „Haidgauer Ach“, die „Dietmannser Ach“ und mehrere randständige Bäche als natürliche Bachläufe durch das Ried.
  • Der ca. 200 ha große, ehemalige Torfstichbereich, ein westlicher Ausläufer des Hochmoors, wurde zum Zweck der planvollen Renaturierung in den letzten 20 Jahren wieder vernässt, indem die Funktion der Trockenlegungskanäle aufgehoben wurde. Das „Dietmannser Ried“ im äußersten Nordosten, Wassergräben, Moortümpel, verlandende Torfstiche, Moorwälder, sowie die extensiv-landwirtschaftlich bewirtschafteten „Riedwiesen“ an allen Rändern sind die vom Menschen in den letzten 300 Jahren veränderten Landschaftselemente.

 

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Mo

22

Jun

2020

Roter Mohn, blaue Phacelia und Co.

 

Phacelia ist eine Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse, welche im deutschsprachigen Raum auch als „Bienenweide“ oder „Büschelschön“ bekannt ist. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo sie hauptsächlich an Weg- und Straßenrändern sowie auf brachliegenden Äckern vorkommt. Da sie nicht winterhart ist, ist die Pflanze hierzulande einjährig und stellt deshalb als Neophyt keine Gefahr bzw. Konkurrenz für die einheimische Fauna dar.

 

Die zweite hervorstechende Eigenschaft von Phacelia ist ihre hervorragende Eignung als Bienenweide. Sie produziert so viel Nektar, dass jeder Hektar Fläche, welcher mit dieser Pflanze beschickt ist, pro Blühsaison bis zu 500 kg Honig hervorbringen kann. Die lange Blühzeit, bis zum Einsetzen von Frösten, trägt einen wesentlichen Teil zu dieser außergewöhnlichen Produktivität bei.

 

Doch auch für andere Insekten ist Phacelia sehr attraktiv, wovon indirekt auch das Wild profitiert. Insbesondere die Küken von Hühnervögeln wie Rebhühnern und Fasanen sind in den frühen Stadien ihres Lebens von tierischer Nahrung in der Form von Insektenlarven abhängig. Diese sind in der direkten Umgebung der „Bienenweide“ häufig zu finden. Die relativ hohe Wuchshöhe dieser Pflanze bietet darüber hinaus die für das Niederwild so wichtige Deckung.

 

Übrigens: Bei dem Versuch Hummeln an einer Phacelia-Blüte abzulichten, wurde mir die Herkunft der Redewendung "Hummeln im Hintern haben"  erst richtig bewusst und deutlich vor Augen geführt...kaum zu glauben wie flink die "dicken Dinger" von einer Blüte zur nächsten fliegen... ;-)

 

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Sa

06

Jun

2020

Sibirische Schwertlilie und Kantenlauch

 

In den Feuchtwiesen des Naturschutzgebietes "Bodenseeufer" blühen derzeit die blauen Schwertlilien und der purpurfarbene Kantenlauch.

 

Sibirische Schwertlilien gelten in Baden-Württemberg als stark gefährdet und sind nach Bundesartenschutzverordnung geschützt. Außerhalb der großflächigen Schutzgebiete am Bodensee sind die Bestände besonders gefährdet, denn Entwässerung von Wiesen und Mooren, Aufgabe extensiver Landnutzungsformen sowie Straßen- und Siedlungsbau führten vielerorts zum Verschwinden der blauen Schwertlilie.

 

Der Kanten-Lauch gilt als Zeigerpflanze von wechselnden Grundwasserständen, da er während des Sommers eine zeitweilige Austrocknung seiner Standorte erträgt. Der Kanten-Lauch wächst in nassen Wiesen an Fluss- und Seeufern und in Binsenbeständen.

Der Kanten-Lauch kommt in Mittel- und Südeuropa bis Westsibirien vor, er fehlt auf den britischen Inseln sowie in Nordeuropa von Dänemark an. In Deutschland ist er verbreitet bis zerstreut zu finden, im Norden und Nordwesten fehlt er ganz.

Im gesamten Verbreitungsgebiet ist er insgesamt selten und gilt als gefährdet.

 

Zugegeben, es hat eine Weile gedauert, bis ich bei meiner Recherche die rotblühende Pflanze - die von der Blüte her, ein wenig dem Wiesenklee ähnelt - als "Kantenlauch"  identifizieren konnte... ;-)

  

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Sa

06

Jun

2020

Mittwochmorgen in Bodman

 

In den vergangenen Tagen hatte der Wind bis zum Abend alle Wolken vom Himmel gefegt - die Nächte sternenklar - auch am Morgen bei Sonnenaufgang kein Wölkchen zu sehen, dann am frühen Mittwochmorgen wenigstens einige Wölkchen am Horizont, die ein Sonnenaufgangsfoto nicht allzu langweilig erscheinen lassen ;-)

 

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Do

04

Jun

2020

Tengen - Worberg - Mühlbachschlucht

 

Die Stadt Tengen liegt im äußersten Westen des Landkreises Konstanz und grenzt hier bereits an den benachbarten Landkreis Tuttlingen sowie südlich an die Schweiz. Das ausgedehnte Stadtgebiet erstreckt sich im Grenzbereich von Randen, Hegau und Hegaualb und umfasst somit Teile des Juraberglandes sowie des Hegau- und Bodenseebeckens.

 

Die Rundtour "Tengen-Worberg-Mühlbachschlucht" startet in Tengen über den Worberg mit herrlichen Ausblicken in den Hegau. Auf Wald- und Wiesenwegen führt der Wanderweg hinunter in die wildromatische Mühlbachschlucht.

 

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