Ausflug zu den Windbuchen auf dem Schauinsland bei Freiburg

Am Samstag, den 24. Februar starteten wir bei Minustemperaturen aber Sonnenschein und blauem Himmel zu einem Ausflug zu den Windbuchen.

 

An Neustadt vorbei, mit bereits zugefrorenem Titisee, ging die Fahrt weiter zum Feldberg - links und rechts von der Straße tief verschneite Tannen und Fichten - dann unser Ziel: der Schauinsland.

 

Bei unserer Ankunft herrschte eine recht angenehme Temperatur von -3°C, aber ein kräftig kalter Ostwind vermittelte uns den Eindruck von gefühlten Minusgraden im zweistelligen Bereich!

 

Zwar keine dick verschneiten Windbuchen, wie man sie sich eigentlich wünscht - der Raureif auf den Bäumen war bei unserer Ankunft auf der Südseite auch nahezu verschwunden und der Schnee unter den Windbuchen - nicht mehr jungfräulich und unberührt - sondern mit unzähligen Fußspuren versehen - aber dennoch imposant und etwas ganz Besonderes - die Windbuchen vom Schauinsland...

 

Wissenswertes zur Ergänzung:

 

die Wind- oder Wetterbuchen sind zu einem Symbol für das Überleben in der Natur geworden. Im seiner Entwicklung schützt sich der junge Baum gegen den Verbiss durch Ziegen und Kühe, indem er aus der Mitte herauswächst. Schafft er die ersten Jahrzehnte zu überleben, haben sich oft viele einzelne, kleineren Stämme um den mittleren Stamm gebildet, sodass der erwachsene Baum aussieht, als sei er eine einzige, aus vielen Stämmen gebildete Buche.

Die einzeln stehenden Bäume trotzen oftmals orkanartigen Stürmen, die von Westen her vom Rheintalgraben über den Schwarzwald hinwegfegen. Die Buchen bilden besonders starke Flachwurzeln nach Westen aus, Stamm und Zweige wachsen dagegen eher nach Osten mit dem Wind und bilden so bizarr-schöne Formen aus. Zu jeder Jahreszeit sind diese knorrigen, oft viele hundert Jahre Bäume eine Besonderheit, im Winter wie aus einer anderen Welt ….